Bewegung bleibt – 10 Jahre Fortschritt im PHYSIOWERK

Shownotes

In dieser Jubiläumsfolge von PHYSIOWERK feiern Eugen Fust, Co-Host Dirk Hildebrand und Physiotherapeut Niklas das zehnjährige Bestehen der Praxis. Zwischen offenen Türen, neugierigen Besuchern und vielen Erinnerungen sprechen sie über die Entwicklung der letzten Jahre, persönliche Veränderungen und die Zukunft moderner Physiotherapie. Eugen erzählt von den Anfängen als Ein-Mann-Praxis, Niklas berichtet von seiner Arbeit zwischen Praxis und Forschung – und gemeinsam zeigen sie, wie Gelassenheit, Weiterentwicklung und neue digitale Möglichkeiten wie die eigene Patienten-App heute das PHYSIOWERK n Soest prägen.

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00:00:00: Physiowerk.

00:00:01: Dein Podcast über moderne Physiotherapie.

00:00:05: Bewegung, Reha und Prävention.

00:00:08: Hier erfährst du Spannendes zu den neuesten Trends und Techniken.

00:00:12: Mach dich fit mit unserem Praxis Know-How und Experten aus der Branche.

00:00:16: Für deine Gesundheit und mehr Lebensqualität.

00:00:20: Physiowerk, weil Physiologisch ist.

00:00:24: Liebe Hörerinnen und Hörer, ihr seid hier richtig bei.

00:00:25: Physiowerk in Soost in Herkobi-Straße.

00:00:28: Heute sind wir im Behandlungsraum sechs.

00:00:31: Und Eugen,

00:00:31: heute haben wir die Tür aufgelassen.

00:00:33: Wir haben uns überlegt, wir wollen einfach die Tür auflassen.

00:00:35: Normalerweise machen wir sie zu, weil wir denken, na ja, nehmen Geräusche sind doof, heute wollen wir sie.

00:00:38: Warum wollen wir sie heute haben?

00:00:39: Eugen, jetzt sehen wir kurz, was heute für ein Tag ist.

00:00:41: Ja, wir feiern heute unser zehnjähriges Jubiläum, sozusagen.

00:00:46: Soll ich in dem Podcast so ein Geburtstag-Jingle einbauen?

00:00:49: später, dass jetzt ein Geburtstag-Jingle kommt, so als Feierlichkeit könnten wir eigentlich machen.

00:00:53: Wir überlegen noch.

00:00:54: Niklas, du bist auch da, das ist schön.

00:00:57: Du bist heute hier so unterwegs, für die ganzen Gäste, die heute hier mal so vorbeischauen?

00:01:01: Ja, ich

00:01:01: versuch die ein bisschen durchzuleiten durch die

00:01:03: Praxis.

00:01:04: Okay, wie ist das so?

00:01:05: Wer kommt da so?

00:01:06: Kannst du mal so einen Rundumstack machen?

00:01:07: Jung, alt, Kunde, Nichtkunde, neu, schauen oder?

00:01:11: Alles mögliche.

00:01:12: Also sowohl Bestandskunden, also die schon regelmäßig zu uns in die Praxis kommen.

00:01:17: Also auch ein paar neue, habe ich auch gesehen, paar neue Gesichter.

00:01:20: Genau.

00:01:20: Und Jung, alt, alles dabei.

00:01:22: Wie in der Praxis auch im Praxisalltag.

00:01:24: Ich stelle dir jetzt direkt eine ganz, da darfst du auch darüber nachdenken über die Frage.

00:01:29: Als du, der erste Tag, falls du dich an denen erinnern kannst und im Vergleich zu heute, zehn Jahre danach, was war, was ist in deinen Augen die größte Veränderung?

00:01:41: Das, was sich am meisten verändert hat, das was vielleicht heute ganz anders ist, als du es damals gedacht hättest?

00:01:48: Ich würde das eher auf meine Person beziehen.

00:01:50: Ich... sehr, sehr viel Dicke gelassener und sehr viele Dinge neutraler.

00:01:58: Okay, also das heißt, du hast die einfach in den zehn Jahren weiterentwickelt, hast dir, wenn ihr jetzt mal so zurückblickst, sagst du, würde ich heute ein bisschen anders drüber nachdenken, als man es früher so gemacht

00:02:08: hat.

00:02:09: Ja, man entwickelt sich ja praktisch mit jegliche Situation und ich bin ja jemand für mich gibt es ja kein Problem.

00:02:18: Also Gelassenheit ist glaube ich grundsätzlich erst mal gar nicht so verkehrt, glaube ich.

00:02:21: Niklas, ist er so?

00:02:22: Ist er so gelassen immer?

00:02:23: Komm, du darfst, wir können jetzt live im Vortritt, das kannst du jetzt was anderes sagen.

00:02:25: Jetzt

00:02:25: darfst du ja nicht

00:02:27: sein.

00:02:27: Nein, ich habe ihn auch noch nie anders erlebt.

00:02:29: Nee,

00:02:29: ich würde das auch unterschreiben, also ich finde euch ist schon... Eher der gelassene Mensch.

00:02:33: Sehr

00:02:33: schön, sehr schön.

00:02:34: Was gibt es heute hier zu sehen?

00:02:36: Was haben die Leute hier mitgebracht?

00:02:37: Ich habe gesehen, es gab so ein Gewinnspiel.

00:02:40: Genau, wir haben eine Praxisrelle.

00:02:43: Das heißt, da muss man bestimmte Fragen beantworten, um auch die Praxis kennenzulernen und das Lösungswort herausfinden, um halt die Chance auf unsere drei wunderbaren Preise zu haben, damit man halt.

00:02:57: Ja, im ersten Preis kann man ein halbes Jahr Training gewinnen, mit inklusive Erstanalyse und Einführung.

00:03:04: Der zweite Preis wird unser Aquafitnesskurs sein.

00:03:08: Da kann man praktisch so eine Zehnerkarte gewinnen.

00:03:11: Den möchten wir auch etablieren in Kooperation mit dem Aquafund.

00:03:14: Und der Ditto-Preis, so ein bisschen Entspannung muss ja auch sein.

00:03:18: Ja.

00:03:18: Damit es für die Leute Interessantes, fünf Massagen.

00:03:20: Ja, nicht jeder ist ja so gelassen wie du.

00:03:22: Der braucht vielleicht die eine oder andere Massage.

00:03:24: Und dann habt ihr die hier so ein bisschen durchgeführt, habt ihr mal euren Trainingsraum gezeigt, habt ihr diese einzelnen Behandlungsräume gezeigt, nur der Raum sechs durfte ab und ab bestimmt urzeitlich mehr belegt werden, weil wir ihr Podcast aufzeichnen.

00:03:35: Wichtig ist es uns halt zu präsentieren und dass die Besucher verstehen, Was wir hier den ganzen Tag machen, welches Konzept wir haben, wie wir arbeiten und wie schön auch unsere Praxisräumigkeiten sind.

00:03:50: Niklas, was machst du normalerweise hier, wenn nicht gerade zehn Jahre gefeiert werden?

00:03:55: An Samstag?

00:03:59: Und so unter der Woche?

00:04:00: Was sind so deine Aufgaben?

00:04:01: Wie siehst du dich hier als Person, als Therapeut?

00:04:07: Das ist eine gute Frage.

00:04:09: Ich würde mich als normalen Therapeuten bezeichnen, auch wenn normal vielleicht ein komischer Begriff in dem Zusammenhang ist.

00:04:16: Also ich habe einen Behandlungsschwerpunkt im orthopädischen Bereich, ich habe ein ziemlich großes Interesse an chronischen Schmerzpatientinnen und Patienten und versuche die mit dem Wissen und den Fähigkeiten, die ich mir jetzt über die wenigen Jahre, die ich eigentlich erst als physiotherapeutär ich bin, bestmöglich zu behandeln.

00:04:38: Sowohl aktiv, als auch, wenn es denn notwendig ist, auch mal passiv zu behandeln.

00:04:44: Das heißt, die Patienten legen dann auf der Bank und ich lege Hand an, sozusagen.

00:04:48: Und Eugen haben wir aber auch erzählt, du studierst nebenbei.

00:04:50: Ja,

00:04:50: das ist korrekt.

00:04:51: Wo ist das und

00:04:52: wie?

00:04:53: An der Uni Münster, Sportwissenschaften.

00:04:55: Genau, das ist das, was momentan tatsächlich meinen, also unter der Woche den größten Anteil meiner Arbeitszeit einnimmt.

00:05:03: Genau.

00:05:03: Und wo willst du hin?

00:05:05: Mein Traum

00:05:06: oder?

00:05:07: Einfach so, also was verstellst du dir vor?

00:05:09: Also meine Traumvorstellung von meinem Arbeitsumfeld wäre eine Mischung aus einerseits Forschung und Lehre und auf der anderen Seite noch wie vor in der Praxis zu arbeiten.

00:05:19: Weil ich glaube die Physiotherapie ist halt einfach ein praktischer Arbeitsbereich.

00:05:26: Und es ist glaube ich wichtig, dass eben Forschung und Praxis verbunden sind, sodass eben das, was in der Forschung auch an Erkenntnissen gewonnen wird, auch am Ende dann wirklich in der Praxis landet.

00:05:36: Ich glaube, das wäre halt super wichtig.

00:05:38: Deswegen ist das, wäre das mein Traum von der Arbeitsumfeld.

00:05:43: Ich

00:05:43: weiß, dass dir das auch wichtig ist.

00:05:45: Sehr wichtig.

00:05:46: Weil mir geht es immer darum, permanent up to date zu bleiben und wirklich darauf hinzuarbeiten, dass wir unseren Patienten das Beste und Höchste Niveau bieten.

00:06:00: Und da müssen wir auch wirklich auch in der Forschung auf dem neuesten Kenntnisstand sein.

00:06:07: und da auch hin und hin bewegen im Endeffekt.

00:06:11: Und da bin ich sehr glücklich darüber, dass Niklas uns auch in dem Bereich unterstützt.

00:06:16: Und wir hatten schon auch einige Meetings sozusagen zusammen, wo wir auch überlegt haben, was können wir auch noch verbessern, wo können wir es optimieren, wo wir uns auch unseren Anamesebogen nochmal erarbeitet haben, nochmal optimiert haben, um halt den Patienten noch besser zu verstehen.

00:06:37: Wenn du jetzt auf die zehn Jahre zurückblickst, würdest du sagen eher schnell vergangen oder hat sich gezogen?

00:06:43: Zu schnell vergangen.

00:06:44: Ja, also so wie das Leben praktisch eigentlich.

00:06:46: Eigentlich verflogen.

00:06:49: Wir waren nicht immer hier?

00:06:50: Wir waren nicht immer hier tatsächlich.

00:06:53: Angefangen habe ich in einer sehr kleinen Praxis, ganz alleine in der Brüderstraße, und da habe ich im Endeffekt ja alles alleine gemacht.

00:07:04: Von der Anmeldung, von der Abrechnung, natürlich das Therapien, aber auch das Bodenwischen.

00:07:10: Und eigentlich war der Gedankengang im Endeffekt, wenn ich mir irgendwann eine Halbtagsanmeldekraft leisten kann, dann ist das super.

00:07:19: Daraus ist aber ganz schön was geworden jetzt.

00:07:22: Ja, wir haben uns natürlich weiterentwickelt und die mit der Zeit entwickeln sich auch neue Gedankengänge.

00:07:31: Und entwickeln sich auch neue Konzepte, wie man ganzheitlicher und besser auch den Patienten helfen kann.

00:07:39: Jetzt ist es ja so, dass man, sage ich mal, eine gewisse Vision davon hat, wie etwas sein kann und das ja hier auch noch nicht so lange ist.

00:07:47: Würdest du schon sagen, da gibt es noch Potenzial?

00:07:50: Oder bist du schon zufrieden mit dem, wie es jetzt aktuell ist, mit den Dingen, die die Patienten hierher kommen, mit deinem Team, was du hast, mit allem, wenn du so einen Rundumschlag machen müsstest?

00:08:01: Potenziale muss es geben und ich bin permanent auf der Suche nach neuen Potenzial, was uns noch mehr bereichern könnte, sowie auch jetzt die Zertifizierung der Kurse durchlaufen, um halt diese auch bei uns zu etablieren.

00:08:17: Und ich meine, wir haben uns an die Fahne moderne Physiotherapie geschrieben.

00:08:22: Das heißt, mir geht es auch immer darum, neue Potenziale zu entwickeln und auch zu verstehen, wie ich meine Qualität halten kann und nach Möglichkeit noch verbessern kann.

00:08:37: Niklas, fällt dir ein Beispiel ein, wo du, weil du eben auch Forschung und Lehre angesprochen hast, wo du irgendwas mitgenommen hast im Studium, wo es auch vielleicht ein bisschen neue Erkenntnisse, etc.

00:08:45: gab, die du hier eingebracht hast, die da noch umgesetzt wurden, fällt dir da irgendwie ein Beispiel ein oder wo du zumindest mal drüber gesprochen habt, damit ich mir immer was vorstellen kann, also ist das jetzt so.

00:08:53: Ist das jetzt eine besondere Therapie, die man eigentlich noch anbieten könnte?

00:08:56: Oder ist das eigentlich eher so eine neue Erkenntnis in Bezug auf irgendwas Physiologisches?

00:09:02: Also ich würde wahrscheinlich, also du hattest ja gerade von Potenzialen gesprochen und ich glaube, ich sehe ein großes Potenzial vielleicht in dem Bereich, dass man die Kommunikation außerhalb der Praxis mit Patientinnen und Patienten noch verbessern kann.

00:09:14: Also in der Forschung ist zum Beispiel adherenz immer ein großes Thema, adherenz beschreibt letzten Endes.

00:09:20: Wie akkurat oder wie gut eine Patientin ein Patient Therapie Empfehlungen auch zu Hause umsetzen.

00:09:26: Also wir geben den irgendwelche Übungen mit, machen sie die Übungen auch zu Hause.

00:09:30: Also kennt man vielleicht auch, wenn man jetzt nicht als Physiotherapeutin oder Therapeute arbeitet.

00:09:35: Und da gibt es zum Beispiel in der Forschung die Idee, ob man das nicht vielleicht über Apps realisieren, die Patientinnen und Patienten über Videos zum Beispiel durch Übungen durchführen, damit da so Ängste oder Unsicherheiten vielleicht abgebaut werden.

00:09:48: Also nicht das

00:09:49: was hier passiert, sondern dass man das im Griff hat auch was die alleine machen

00:09:51: muss?

00:09:52: Ja genau, Apps bieten einmal die Möglichkeit ist eben Video geführt zu machen.

00:09:56: Dann gibt es natürlich neue Konzepte, wo man auch Bewegungen trakt über Apps, dass man da sozusagen direkt ein richtiges Feedback auch bekommt.

00:10:05: Und natürlich kann man dann so eine Art Messenger auch einstellen, sodass die Patientinnen und Patienten eben auch mit den Therapeuten kommunizieren können.

00:10:12: So, hey, soll ich irgendwie, weiß ich nicht, die Wiederholungszahlen erhöhen oder irgendwie sowas.

00:10:17: Kann ja

00:10:17: doch mal eine Frage hinaus.

00:10:18: Ja, genau, genau.

00:10:19: Und ich glaube, da steckt echt viel Potenzial, ehrlich gesagt.

00:10:23: Und seit gestern ist bei uns die App an den Start gegangen.

00:10:25: Nein.

00:10:26: Doch.

00:10:26: Ehrlich.

00:10:27: Okay.

00:10:28: Ihr

00:10:28: macht keine halben Sachen.

00:10:30: Seit gestern, genau, ist bei uns die App an den Start gegangen.

00:10:32: Es ist eine App von unserem... unserer Software sozusagen.

00:10:39: Da ist ja auch die Schnittstelle, dass die Patienten auch ihre Termine selbst verwalten können.

00:10:43: Und da möchten wir genau das, was Niklas sagt, es auch etablieren, dass wir in der App die Patienten auch zu Hause leiten können sozusagen, dass da eine gewisse Kommunikation da ist oder wir auch Videos hochladen, weil wir zeigen hier Übungen und geben auch ein Handout mit, aber manchmal ist das ja nur so, wenn man ein Video aufmacht, hört man nochmal den Therapeuten, achte bitte hier drauf und schau bitte mal da, dann ist es noch optimaler.

00:11:12: Ich habe gesehen, es sind schon wieder neue Leute hier gekommen.

00:11:14: Hier geht es richtig rund bei euch beim zehnjährigen Jubiläum.

00:11:18: Und deswegen, glaube ich, haben wir, danke euch beiden, dass ihr mal kurz hier in diesem Podcast oder die Leute ein bisschen aufgeklärt habt, was es heute so gibt und was auch das Interessante ist.

00:11:26: Und ich glaube, eugend deine Person wird gefragt, ist meine Vermutung.

00:11:31: Ich schaue.

00:11:31: Ja,

00:11:32: so sieht es aus.

00:11:33: Macht es gut, liebe Freunde.

00:11:33: Bis zum nächsten

00:11:36: Mal.

00:11:38: Danke.

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