Belastung, Balance, Bestform – Marathon, Muskelarbeit und Regeneration
Shownotes
In dieser Episode von PHYSIOWERK wird es sportlich, ehrlich und inspirierend: Co-Host Dirk Hildebrand spricht mit Eugen Fust und ihrem Gast Steffen Hengst über Ausdauer, Motivation und das, was den Körper langfristig leistungsfähig hält. Steffen erzählt von seinem Weg vom Fußball zum Marathonläufer, von monatelangen 42-Kilometer-Läufen – und von einem extremen Etappenlauf durch die Sahara. Gemeinsam geht es um einseitige Belastungen, Regeneration, gezielten Muskelaufbau und warum Training mehr ist als nur Kilometer sammeln. Eine Folge über mentale Stärke, kluge Trainingskonzepte und die Erkenntnis: Bewegung lohnt sich – am besten „Turne bis zur Urne“.
Transkript anzeigen
00:00:00: Physiowerk.
00:00:02: Dein Podcast über moderne Physiotherapie.
00:00:05: Bewegung, Reha und Prävention.
00:00:08: Hier erfährst du Spannendes zu den neuesten Trends und Techniken.
00:00:12: Mach dich fit mit unserem Praxis Know-how und Experten aus der Branche.
00:00:17: Für deine Gesundheit und mehr Lebensqualität.
00:00:24: Ja, wir dürfen das verraten.
00:00:25: Es ist ein Donnerstagabend.
00:00:27: Wir sitzen hier in Soos auf der Kogistrasse in den Praxisräumen von Physiowerk.
00:00:33: Eugen ist da.
00:00:34: Hallo.
00:00:34: Hallo, schön, dass du da bist.
00:00:36: Wir haben einen Gast, Stefan Hengstes da.
00:00:38: Hallo, Stefan.
00:00:38: Hallo.
00:00:39: Bist du, Stefan, letztens mal irgendwann an der Stadtteil hergefahren?
00:00:45: Nein, leider nicht.
00:00:46: Ich habe nämlich gesehen, an der Stadthelle hängt eine Werbung.
00:00:49: Und Eugen hat es mir mal vor Wochen erzählt und ich finde die Werbung ja super.
00:00:52: Eugen willst du es erzählen oder soll ich es tun?
00:00:56: Kannst ruhig machen und erzählen wie du es erlebt hast.
00:00:59: Also lass mich mal im Kurzversuch einen Schriftzug hinzubekommen.
00:01:02: Da steht Turner bis zu Urne.
00:01:05: Genau.
00:01:06: Und das Ansinnen dieser Werbung ist mir schon klar.
00:01:09: Also natürlich ist es wichtig, dass man im Alter in Bewegung bleibt, weil man dann einfach ein schöneres Leben hat.
00:01:15: wenn man schon im älteren Zustand ist sozusagen.
00:01:18: Genau, und sich die Lebensqualität dadurch erhöht.
00:01:22: Ich finde das Skeletz sehr schön.
00:01:24: Ja, wir wollten es deutlich machen.
00:01:28: Ich finde, man muss heute, wenn man Werbung macht, muss man irgendwas machen, wo man hingucken und deswegen finde ich das grandios.
00:01:32: Hast du das
00:01:32: da drunter denn auch gelesen?
00:01:35: Äh, ne, tatsächlich nicht.
00:01:35: Weil
00:01:36: wir haben noch einen dezenten Hinweis gegeben, dass Bewegung Leben ist.
00:01:40: Ach so, ja, guck mal.
00:01:42: Das hab ich gar nicht gesehen.
00:01:42: Ich hab ne Tunde bis zu Uhr und dann das Skelett gesehen und dann dachte ich so, da muss ich ja irgendwann mal fragen, ob was auch aufs Auto gemacht hat.
00:01:48: Definitiv.
00:01:50: Bevor wir jetzt weiter ins Philosophieren kommen, wie man Marketingaktion und Werbeaktion aufziehen kann, wollen wir natürlich auch ein bisschen darüber reden, warum Steffen Hengst heute hier ist.
00:01:59: Steffen, ich erzähle einfach mal ganz kurz, also ihr könnt dann auch noch mal erzählen, wie ihr euch kennengelernt habt bzw.
00:02:07: euch kennt.
00:02:07: Wir beiden kennen uns tatsächlich von einer Fußballvergangheit.
00:02:10: Wir haben miteinander und auch gegeneinander gespielt.
00:02:13: Ähm, ich war immer besser als er, Eugen.
00:02:18: Was soll ich jetzt das
00:02:19: lachen, Stefan?
00:02:20: Was soll ich jetzt das ...?
00:02:22: Na, der Erfahrene war er immer.
00:02:23: So, vielleicht lachen ... Na, sagen wir's so, ich war der Erfahrene, ich war nicht der Bessere.
00:02:26: Ich bin ein Angehörer und das wusste Stefan auch, bevor ich das Mikrofon angemacht hab.
00:02:30: Aber was ich mitbekommen hab, obwohl wir uns physisch als Person nicht so gesehen haben, so häufig in letzter Zeit, hab ich mitbekommen, dass du schon sportlich noch ordentlich unterwegs bist.
00:02:38: Also ... Kannst du mal so ein bisschen beschreiben, was so deine sportlichen Tätigkeiten in letzter Zeit waren?
00:02:44: Ich weiß, dass es mit relativ langen Strecken und vielen Kilometern zu tun hatte.
00:02:48: Ja, ich bin vom Fußball abgekommen und bin mit dem Laufen angefangen.
00:02:54: Erst war es nur so, damit ich mal ein bisschen abnehme.
00:02:58: Ich hatte, glaube ich, mit dem Laufen und musste was tun.
00:03:01: Und dann bin ich angefangen mit dem Laufen.
00:03:04: Ich habe immer meine fünf Kilometerrunden gedreht.
00:03:09: Ja, von Monat zu Monat wurde das einfach immer mehr und irgendwann habe ich mir gesagt, laufe ich mal einen Marathon.
00:03:17: Danach habe ich gesagt, den laufe ich nie wieder und ich laufe sowieso nie wieder und bin ich dann halt trotzdem dabei geblieben.
00:03:25: und zwei Jahre später habe ich dann den nächsten Marathon probiert und dann kam Corona, dann hatte man nichts zu tun und dann bin ich jeden Monat einfach mal einen Marathon gelaufen.
00:03:37: und ja.
00:03:39: Also immer Spaß daran.
00:03:40: Guck
00:03:40: mal, wie er es erzählen, da bin ich jeden Monat machen kann.
00:03:43: Ja, als wenn es das Normalste von der Welt wäre.
00:03:47: Wir haben dich natürlich auch so ein bisschen hier in diesem Podcast Physiowerk, weil es natürlich auch unterschiedliche, wichtige Aspekte gibt.
00:03:56: die wichtig sind, damit man diese Leistung überbringen kann, damit man verletzungsfrei bleibt, etc.
00:04:00: Da kommt Eugen jetzt so ein bisschen ins Spiel, weil wir wollen ja schon auch ein bisschen darauf aufmerksam machen, dass hier gerade der Bereich Training ja auch für euch eine wichtige Rolle spielt.
00:04:07: Vielleicht kannst du mal uns an der Stelle abholen, wo es um Steffen individuell geht.
00:04:12: Wenn jemand so etwas vorhat, was ist da wichtig, was sind dafür Gerätschaften wichtig, die nebenan stehen, die er benutzen sollte?
00:04:18: in deinen Augen?
00:04:20: Ja, im Grunde genommen geht es ums Gesamtkonzept.
00:04:23: Klar, sagt Steffen, der ist da, sag ich mal, total im Thema.
00:04:26: Man läuft da locker in Marathon und wir wissen alle, wieviel Kilometer ein Marathon ist.
00:04:35: Ja,
00:04:37: aber da bedarf es natürlich einer exakten und geplanten Vorbereitung und auch im muskulären Aufbau natürlich.
00:04:46: Das heißt, im muskulären Aufbau nicht als Hypertrophietraining, weil Stefan wollte sich ja nicht aus sichem Bodybuilder machen, sondern wirklich einen ausdauernden Läufer im Rahmen der Kraftausdauer.
00:05:03: Und da sind auch unsere Geräte praktisch in den Einstellungen prima prädestiniert dafür, um ihn auch da zu begleiten.
00:05:12: Das heißt, es geht eigentlich gar nicht so darum, wie man, also ich komme jetzt wieder mit meiner amateurhaften, leihenhaften Aussage dazu, es geht gar nicht darum, hier so den Instagram Bodybuilder zu sehen, der da beim Bank drückt möglichst viele Kilos hoch haut, sondern es geht darum zu gucken, welche Muskulatur kann ich wie stärken, welche kann ich dehnen, wo kann ich Verkürzungen lösen oder wie muss ich mir vorstellen?
00:05:28: Genau, erstmal zu sehen, welche Muskeln verkürzt sind, die erst mal aktiv auf Länge bringen, damit die wirklich auch optimal in der Muskelphase, in der Länge Kraft aufbauen können.
00:05:44: Und dann geht es auch darum, zu verstehen, wo noch Optimierungsmöglichkeiten sind.
00:05:50: Und was halt die Geräte super können ist, wenn man wirklich die Kraftmessung vorher gemacht hat, wenn man die erste Analyse gemacht hat, zu verstehen, wo man den Schwerpunkt setzt.
00:06:00: und auch zwei Punkte wirklich zu betrachten.
00:06:04: Das heißt, das System nicht unterfordern, aber auch nicht überlasten.
00:06:08: Das heißt, wirklich zielgerichtet zu trainieren, so wie die Muskulatur es auch braucht und auch in dem Rahmen, was gebraucht wird.
00:06:17: Ja.
00:06:19: Stefan, als ich früher dann mal auch mal, ich glaube, ich habe irgendwann mal einen Silvesterlauf mitgebracht, habe auch mal ein paar längere Strecken gelaufen.
00:06:24: Da war es tatsächlich immer die Hüfte aus der Fußballvergangenheit, die mir Stress gemacht hat.
00:06:28: Was ist bei dir so?
00:06:29: das am häufigsten gewesen?
00:06:30: oder kann es gar nicht sagen?
00:06:32: Ja, der untere Rücken strahlt so ein bisschen in den hinteren Bäuger auf die Hüfte hinaus, da ist so meine Schwachstelle.
00:06:43: Also
00:06:43: unter der Rücken strahlt in den Arsch aus, oder wie?
00:06:45: Ja, genau.
00:06:46: So wollte ich es demomatisch ausdrücken, dass das dann halt so passiert.
00:06:51: Aber
00:06:51: erst nach einigen Kilometern oder hat dann?
00:06:53: Ja, jetzt so... Also am Anfang hatte ich gar nichts und jetzt fünf Jahre oder so habe ich gar nichts und jetzt... Aber wer hat da wirklich gar
00:07:03: nichts?
00:07:03: Also das heißt, wenn du da deine Marathon-Marathon gelaufen hast, dann hattest du nicht mal irgendwann, wo du sagst, während des Laufes, hast du mal gemerkt, dass irgendwas vielleicht an irgendeiner Stelle nicht stimmt und musstest es durchziehen?
00:07:13: Oder kann man dann nicht im Marathon laufen, wenn man sowas hat?
00:07:15: Ne, also hatte ich nicht.
00:07:17: Also ich hatte keine Wehwähchen, keine Muskel, keine Rücken, sonst irgendwas.
00:07:22: Er ist jetzt, ja, ich sag mal so, seit... Seit einem Jahr ungefähr kommt das so auf, oder seit anderthalb Jahren, dass das so vom unteren Rücken in den Arsch ausstrahlt.
00:07:35: Und das ist einfach, ich denke, das ist die einseitige Belastung vom Laufen.
00:07:41: Weil früher beim Fußball, ne, machte Bewegung rechts, Bewegung links und sprint und jetzt läuft es einfach nur geradeaus.
00:07:48: Und ja, deshalb, ja, diese, diese, diese Muskelaufbau.
00:07:54: in diesen Bereichen, die beim fürs Laufen nicht
00:07:58: benutzt werden.
00:07:59: Ja, okay.
00:07:59: Okay.
00:08:01: Unterschreibst du das?
00:08:01: Also, dass es eine einseitige Belastung ist?
00:08:03: Oder was könnte so was sein?
00:08:05: Also, oder lass mich nochmal die Fragen ein bisschen anders formulieren.
00:08:07: Ich hätte nicht gedacht, dass ein Fußballer Marat, also jeden Monat, ein Marat ranlaufen kann.
00:08:12: Weil er hätte gedacht, dass er sich die Knochen über Jahre schon so kaputt gemacht hat und die Gelenke und die Muskeln, dass das eigentlich nie möglich ist.
00:08:19: Das wäre global zu vermuten.
00:08:21: Ja,
00:08:21: aber man sitzt da einer, der hat es dann doch, hat es dann doch hingekriegt.
00:08:26: Ja, hat aber wahrscheinlich wirklich was damit zu tun, so wie du es schon gesagt hast, dass man eben nicht nur das Laufen sieht, sondern auch das Drumherum das trainieren.
00:08:33: Genau, nicht nur das Laufen sieht, sondern auch das Drumherum sieht und auch versteht, warum bestimmte Muskelpartien wirklich die Kontrollleuchte aufblinken lassen.
00:08:46: Das heißt, läuft etwas nicht richtig im Rahmen einer Fehlstellung, läuft etwas nicht richtig im Rahmen einer Überbelastung, gerade in der Ebene.
00:08:56: Und da muss man es unterscheiden, um da auch zielgerichtet, sag ich mal, in die Therapie führen zu können oder auch ins Training.
00:09:04: Wenn du jetzt dann eine Vorbereitung für so einen Marathon hattest, dann warst du halt häufiger hier.
00:09:08: Oder wie muss ich mir das vorstellen?
00:09:10: Ja,
00:09:10: ich bin sowieso einmal die Woche hier und ... Ja, um grundsätzlich den Muskelaufbau zu haben und auch dann direkt nach Marathon wieder die Regeneration zu haben.
00:09:22: Das heißt, wenn Eugen nach Hause geht in den Feierabend, dann kommst du?
00:09:26: Das
00:09:26: war nicht
00:09:28: selten so, ja.
00:09:33: Und dann machst du da deine Übung?
00:09:34: Dann mache ich meine Übungen.
00:09:35: Da gibt es einen schönen Kreisel und schöne Dehnübungen, wurden mir von den Therapeuten gezeigt.
00:09:42: Kraftaufbauübungen und so weiter.
00:09:44: Und ja, die mache ich dann fleißig.
00:09:47: Ja.
00:09:48: Ich wüsste jetzt nicht, dass es in unserem Jahrgang irgendwem gibt, der so viel läuft wie du oder halt noch Fußball spielt wie ich.
00:09:56: oder kennst du noch irgendein ganz verrückt aus unserer Zeit?
00:09:59: Nee, tatsächlich
00:10:00: nicht.
00:10:01: Eigentlich könnte ich mir vorstellen, wenn es so um die fünf vierzig bis fünfzig geht, da werden doch alle zu voll pälzen, oder?
00:10:07: Ist das nicht deine Erfahrung auch?
00:10:08: Ja.
00:10:09: Tennis-Spieler gibt es tatsächlich, die das relativ exzessiv betreiben.
00:10:14: Golfspieler,
00:10:15: aber die müssen natürlich nicht mehr so viel Gas geben.
00:10:18: Ja gut, Golfspieler, das ist ja jetzt nicht der ausdauerndste Sport, da geht es mir um Technik.
00:10:25: Aber die Tennis-Spieler, die wir hier auch haben und therapieren dürfen, die betreiben es auch schon mit über sechzig.
00:10:35: und das Problem, was wir dann halt haben, ist der Hallenboden.
00:10:38: in den Wintermonaten.
00:10:40: Das ist natürlich Gift für die Gelenke.
00:10:42: Wo gehst du am meisten laufen dann?
00:10:44: Also wenn du so laufen gehst du einfach in den Wald oder?
00:10:46: Einfach
00:10:46: raus ins Feld.
00:10:47: Ja, also ruhig auf Asphalt ist dir egal.
00:10:49: Hauptsache kannst du Meter
00:10:50: machen.
00:10:51: Genau.
00:10:52: Einmal in die Woche treffen wir uns an der Möhne, gehen wir in den Wald.
00:10:55: Also du läufst mit mehr Leute hin?
00:10:56: Ja,
00:10:57: Sonntagsmorgen ist dann mit zwei, drei Leuten treffen wir uns regelmäßig jeden Sonntag eigentlich.
00:11:02: Dann geht es in den Wald, schön auf dem Waldboden.
00:11:04: Das macht, das ist richtig schön.
00:11:07: Wie viele Kilometer sind das dann?
00:11:09: Machen wir auch immer Variabel zwischen fünfzehn und zwanzig.
00:11:13: Die Jungs sind auch fit und ja, an der Möhne hat man auch ein paar Berge dabei.
00:11:18: Insofern ist immer nur flach.
00:11:20: Höhentraining, oder?
00:11:21: Genau, ganz wichtig.
00:11:27: Was war das Verrückte, was du bisher gemacht hast?
00:11:30: Das Verrückte ist da... Ich denke... der Etappenlauf in Sahara in Marokko.
00:11:41: Das war ein Etappenlauf über insgesamt hundertzwanzig Kilometer mit Selbstversorgung und schlafen im Zelt.
00:11:49: Schlafsack selber mitnehmen, Isomatte selber mitnehmen, alles selber mitnehmen, nur Wasser wird vom Veranstalter gestellt.
00:11:59: Und das Zelt selber wurde vom Veranstalter gestellt, wurde immer wieder am Zielort aufgebaut.
00:12:04: Also das musst du nicht selber aufbauen.
00:12:06: Nee, das wurde am Zielort aufgebaut.
00:12:08: Da stand dann der Kanister mit zehn Liter Wasser und dann war man froh, wenn man die Etappe geschafft hat und sich seine Nudeln kochen konnte oder sonst was kochen konnte, seine instant gefriergetrocknete leckere Mahlzeit.
00:12:24: Und das war schon krass.
00:12:25: Das war schon richtig geile Erfahrung,
00:12:28: muss ich sagen.
00:12:28: Am Ende sagt man dann wahrscheinlich richtig geil, aber da, als du es gemacht hast, war es wahrscheinlich Quederei auch eine Million.
00:12:34: Ja, auf der Königsetappe weiß ich, die war mit sechszig Kilometer angesagt und irgendwann nach fünfvierzig oder so sagt mir so einen Streckenposten, so du hast es gleich geschafft, jetzt sind noch neun Kilometer und da... bin ich angefangen zu heulen, weil ich so froh war, dass es nur noch neun waren und nicht mehr fünfzehn, wo ich gedacht hatte, ich habe wirklich geheult und die Streckenposten wollten mich überhaupt nicht weiterlassen, weil die gedacht haben, ich hätte irgendwas.
00:13:02: Du
00:13:03: kollabierst da nicht.
00:13:04: Genau,
00:13:04: ich kollabiere und dann sind erstmal zwei Mädels so fünfhundert Meter neben mir hergelaufen, haben mich unterstützt und haben geguckt, ob es mir wirklich gut geht, ob ich weiterlaufen kann.
00:13:15: Und dann, ich war so froh, wirklich vor Freude, einfach losgeheult, richtig.
00:13:19: Da lernt man viel über sich selbst, oder?
00:13:21: Ja, auch.
00:13:22: Also...
00:13:23: Ich meine, man hat viel Zeit nachzudenken.
00:13:25: Und dann uns so an die Grenzen zu gehen, da wird man schon mal grübelig, oder?
00:13:29: Aber das eigentlich nicht.
00:13:30: Also... Ich komme damit gut klar.
00:13:34: Alleine... Gedanken
00:13:35: ausstellen, Kopf ausstellen und Schritt für Schritt.
00:13:38: Genau.
00:13:40: Ja, irgendwie.
00:13:41: Du willst mal, was wir uns vornehmen können, mit wieviel Kilometer fangen wir an?
00:13:44: Also wir könnten ja Marokko machen von einer Bar zu anderen, oder so.
00:13:47: Das können wir machen.
00:13:48: So
00:13:48: ein Biertastik.
00:13:49: Und vielleicht könnte Stefan uns ein Zelt aufbauen.
00:13:52: Das ist
00:13:52: wie ein Biertastik
00:13:54: mit Hausdauer.
00:13:56: Das lassen wir wieder entschaffen.
00:13:58: Ja, verrückt, wie bist du auf die Idee gekommen, das zu machen?
00:14:00: Also einfach so?
00:14:01: Oder wolltest du jetzt mal was Extremes machen und hast dann gesucht, was es so gibt?
00:14:05: Ja, ich habe das mal im Internet mal gesucht.
00:14:07: Ich wollte das zwei Jahre vorher auf Forte Ventura machen.
00:14:11: Da gibt es auch so einen Lauf, dann halt.
00:14:13: Nicht in der Wüste, sondern auch vor der Ventura, auch mit Selbstversorgung und so weiter.
00:14:18: Das Ganze ist aber ins Wasser gefallen, weil vorher ein Wirbelsturben über vor der Ventura war.
00:14:25: Und dann konnte das alles nicht so stattfinden, wie es geplant war, sondern man musste jede Etappe vom Hotel ausstarten und hat Hotelessen gekriegt.
00:14:35: Also war halt im Grunde Billepalle.
00:14:38: War
00:14:38: nicht das, was es sein soll.
00:14:39: Dann musste ich das Ganze nochmal machen.
00:14:44: Ja, wenn jetzt so jemand, also sagen wir mal, in dem jungen Alter, in dem Steffen und ich uns befinden, hier hinkommt und sich überlegt, was komplett bekloppt ist.
00:14:53: Ach komm, ich will jetzt mal richtig was machen.
00:14:55: Also wie startet man da am besten da drüben?
00:14:57: Also erst mal Analyse oder erst mal zu euch?
00:15:00: Genau,
00:15:00: also was wir anbieten ist ein kostenloses Probe-Training sozusagen.
00:15:04: Da gibt es das Erstgespräch im Rahmen einer Mese und eine Erstanalyse, um auch zu verstehen, welches Ziel derjenige hat und worauf hingearbeitet werden soll.
00:15:18: Und dann machen wir im Endeffekt eine Bestandsaufnahme.
00:15:21: Wir wissen ja nicht, wer vor uns ist, ob es Begleiterkrankungen gibt, ob wir Medikamentöse auf etwas achten müssen und solche Geschichten.
00:15:28: Und dann stellen wir fest, wo Dysbalancen da sind, wo Schwerpunkte gesetzt werden müssen, um dann zielgerichtet zu trainieren.
00:15:38: Dann wird an jedem Gerät eine Kraftmessung gemacht.
00:15:41: damit das System auch versteht, wo der Startpunkt ist, welches Level derjenige gerade hat.
00:15:48: Und dann geht's los.
00:15:49: Okay.
00:15:50: Ist das auch für Leute interessant, die jetzt so, sag ich mal, ganz normal einmal Törfußball machen und sich einfach so merken, ich hab jedes Jahr eigentlich immer den selben Quatsch, dass es mal Sinn macht, da einfach mal zu kommen und mal zu gucken, wo ist da was im Argen?
00:16:02: Auf jeden Fall.
00:16:04: Wir raten ja nicht immer, sag ich mal, für jeden das Gleiche an, sondern wir gucken individuell.
00:16:10: Wo sind das Ballonzen?
00:16:11: Wo sind Schwächen?
00:16:12: Wo ist noch ein Aufbau nötig und möglich, um bestimmte Symptomatiken praktisch zu vermeiden?
00:16:20: Weil der Körper meldet sich ja nicht einfach so ist wie beim Auto, die im Kontrollleuchter für ein bestimmtes System geht, erst ja dann an, wenn es notut.
00:16:29: Na
00:16:30: ja, das stimmt.
00:16:31: Da kann man sich ja Gott sei Dank darauf verlassen.
00:16:33: Ach ja, spannend, was wir mal sagen.
00:16:37: Außer mein Lieblingsmoment dieser Podcast-Folge ist auf jeden Fall deine Geschichte aus Marokko wars und Tourne bis zu Urne.
00:16:46: Das kann man immer wieder nur so sagen, dass das richtig ist und das wird wahrscheinlich Steffen auch tun.
00:16:51: Wie lange möchtest du noch so gerne Meter machen, solange es geht oder hast du ja irgendwann auch komm?
00:16:55: ich kann noch mal kürzer treten?
00:16:57: Ach nee, kürzer treten.
00:16:58: Ja, kürzer treten.
00:16:59: Läufer ist schon.
00:17:00: Ich satte jetzt ein bisschen um auf dem Rennrad und Gravenbike und Mal gucken, ob ich mir noch Schwimmen beibringen lasse,
00:17:11: dann wollte ich
00:17:11: mal auf den Triathlon gehen.
00:17:13: Aber im Moment habe ich es noch am Schwimmen.
00:17:15: und schauen wir
00:17:17: mal.
00:17:17: Du, ich habe Sport studiert und habe immer Probleme mit Schwimmen gehabt und da hat mir einfach mal das Schwimmen vernünftig erklärt mit der Technik und mit der Atmung und mit allem Gleiten und so und dann ist ein Riesenunterschied.
00:17:29: Das ist so,
00:17:29: es ist nur Technik.
00:17:30: Ja
00:17:31: und dann kommst du auch voran.
00:17:33: So ist das.
00:17:35: Ruhigen!
00:17:36: Es war mal wieder schön, dass wir hier zu Gast sein durften.
00:17:39: Schön, dass ihr da seid.
00:17:40: In deinem Behandlungsraum sieben, der eigentlich schon als Podcaststudio geht.
00:17:44: Sieb ist meine Lieblingszeit, deswegen sind wir hier.
00:17:46: So, Stefan, schön, dass du da warst hier bei uns und Rede und Antwort gestanden hast.
00:17:50: Ja, dann hörte ich, dass ihr da sein durfte.
00:17:51: Vielen
00:17:52: Dank.
00:17:52: Ich würde sagen, abonniert diesen Podcast, dann kriegt ihr mit, wenn es mal wieder was Neues geht und wir mal jetzt wieder ein schönes Foto, oder?
00:17:58: So machen wir.
00:17:58: Das
00:17:58: können wir machen.
00:17:59: Macht's gut.
00:18:00: Bis
00:18:02: zum nächsten
00:18:03: Mal.
00:18:04: Tschau.
Neuer Kommentar